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Qualitätssicherungs-Initiative "QuIP" der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Bundesverband Deutscher Pathologen zur diagnostischen Immunhistochemie und Molekularpathologie

Die prätherapeutische Testung der Expression von Zielmolekülen für eine spezifische onkologische Therapie stellt neue Ansprüche an die Immunhistochemie, da quantitative Angaben zu treffen sind. Die quantitative oder zumindest semiquantitative Dimension erfordert eine Standardisierung, die Reproduzierbarkeit auch bei dezentraler Bestimmung gewährleistet. Molekularpathologische Verfahren nehmen in gleicher Weise an Bedeutung zu und erfordern hinsichtlich Standardisierung und Reproduzierbarkeit ähnliche Qualitätsvoraussetzungen.

Um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen, sind verschieden interne und externe Kontrollen erforderlich, zu denen auch eine regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen gehört.

Um die Ringversuche zu institutionalisieren, haben DGP und BDP gemeinsam Referenzinstitutionen für verschiedene Untersuchungen ausgeschrieben (Ausschreibungstext Ringversuche) und jeweils ein Panel von 2-3 Referenzinstituten mit der Bereitstellung von Ringversuchsmaterial beauftragt. Diese legen untereinander einen Proben-Pool fest. Aus dem jeweiligen Proben-Pool, der mit einer bestimmten Periodizität erneuert wird, können Ringversuchsteilnehmende bei dem Logistikunternehmen Untersuchungsmaterial anfordern, die Bestimmung durchführen und ihre Resultate den Eichmessungen gegenüber stellen. Anforderungen an mögliche Referenzlabors waren:

  • Ausreichende Frequenz an eigenen Untersuchungen
  • Wissenschaftliches Vorarbeiten

Die Panel arbeiten mit einem in der Übernahme derartiger Aufgaben erfahrenen Logistikunternehmen zusammen, das die Probenbestellung, den Versand und alle weiteren Tätigkeiten übernimmt.